Warum UX ein wichtiger Bestandteil deiner digitalen Marketingstrategie sein sollte

Laura Heine

Wir leben in einer "experience economy" – einer Wirtschaft, die Erlebnisse verkauft. Digitalisierung und Globalisierung haben das Konzept einer Wirtschaft, die sich ausschließlich auf Produkte und Dienstleistungen konzentriert, endgültig verdrängt. Produkte werden immer ähnlicher, Preise immer wettbewerbsfähiger und gleichzeitig ist es für die Kunden einfacher denn je, verschiedene Alternativen zu vergleichen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Kunden- oder Benutzererfahrung (UX) eines Produkts immer mehr an Bedeutung für die Erfüllung der Unternehmensziele, denn es ist das Erlebnis, mit dem sich dein Produkt von der Konkurrenz abheben wird.

Allzu oft werden UX und digitales Marketing isoliert voneinander oder sogar in Konkurrenz zueinander betrachtet, aber das muss nicht so sein. UX und Marketing sind eigentlich zwei Seiten derselben Münze und die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn sie zusammenarbeiten.

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Die gemeinsamen Ziele von UX und digitalem Marketing

Bei UX – User Experience – steckt der Hinweis schon im Namen. Der Bereich kombiniert verschiedene Disziplinen wie Nutzerforschung, Informationsarchitektur und natürlich visuelles Design, um die Bedürfnisse, Erwartungen und Ziele der Nutzer:innen zu erfüllen. Wir Designer sind ein emotionaler Haufen: Wir konzentrieren uns gerne darauf, wie es sich für die Kund:innen anfühlt, ein Produkt zu benutzen. Es geht darum, Empathie einzusetzen, um den Kund:innen das bestmögliche Erlebnis zu bieten.

Digitales Marketing nähert sich der Zielgruppe aus einer unternehmerischen Perspektive und stützt sich weniger auf Emotionen als auf Zahlen und quantitative Daten. Es zielt darauf ab, Markenbewusstsein zu schaffen, Leads zu generieren und letztlich den Umsatz zu steigern.

Beim Marketing geht es darum, die Menschen dazu zu bringen, Dinge zu wollen, während es bei der UX darum geht, Dinge zu schaffen, die die Menschen wollen. Beide Disziplinen müssen ein starkes Verständnis für die Herausforderungen haben, mit denen die Nutzer:innen konfrontiert sind, für die Probleme, die sie zu lösen versuchen, und für das, was sie begeistern wird.

Wenn beide Bereiche zusammenkommen und in gegenseitiger Ergänzung an demselben Produkt arbeiten, werden die besten Ergebnisse erzielt.

Sichtbarkeit erreichen und sich von der Konkurrenz abheben

Um Sichtbarkeit im Internet zu schaffen, konzentriert sich das Marketing oft auf SEO und Keyword-Recherche. Das ist auch gar nicht falsch, denn so funktionieren Suchmaschinen und so finden Kund:innen Ihre Website. Allerdings können die Bedürfnisse der Nutzer:innen bereits hilfreich sein, wenn es darum geht, Schlüsselwörter zu finden, für die ihr optimieren könnt, um eure Sichtbarkeit und Relevanz für die Nutzer:innen zu erhöhen. Aber die Arbeit mit Keywords kann noch viel effektiver sein, wenn man tiefer gräbt, um die Absichten und Bedürfnisse der Nutzer:innen hinter einem Keyword herauszufinden. Hier kann das UX-Team den Marketing-Kolleg:innen mit seinem Fachwissen zur Seite stehen. Sie können eure Inhalte rund um das Schlüsselwort so strukturieren, dass die Nutzer weiter in Ihre Website hineingezogen werden und die Absprungrate sinkt. 

Wenn eure Kund:innen mit den Informationen, die sie finden, und mit dem Gesamterlebnis bei der Nutzung Ihrer Website zufrieden sind, habt ihr wahrscheinlich ihre Erwartungen übertroffen, und sie werden begeistert sein. Der Aufbau einer positiven emotionalen Beziehung zu Nutzer:innen ist der beste Weg, um sich von Mitbewerbern abzuheben.

Höhere Conversions durch eine positive UX

Nachdem wir uns um die Sichtbarkeit gekümmert und sichergestellt haben, dass die Nutzer:innen euer Produkt im riesigen Meer der Wettbewerber auch tatsächlich finden, besteht unser nächstes Ziel darin, die Nutzer:innen tatsächlich in Kund:innen zu verwandeln. Da sich UX auf die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer:innen konzentriert, können diese Expert:innen sicherstellen, dass Inhalte und Handlungsaufforderungen dort platziert werden, wo die Nutzer:innen sie erwarten und brauchen. Durch ein großartiges visuelles Design können wir darüber hinaus sicherstellen, dass die Nutzer:innen zufrieden oder sogar begeistert sind, wodurch die Konversionsrate maximiert wird.

Verbesserung der Kundenbindung

Ein positives Nutzererlebnis führt zu Kundenzufriedenheit und damit zu mehr Kundentreue und Folgeaufträgen. Es trägt dazu bei, den Umsatz mit bestehenden Kund:innen zu steigern. Außerdem werden zufriedene Kund:innen wahrscheinlich anderen von ihren positiven Erfahrungen erzählen und euer Produkt oder eure Dienstleistung neuen Kund:innen empfehlen.

Mit UX und digitalem Marketing erfolgreiche Produkte schaffen

Wie du inzwischen weißt, können UX und Marketing sehr gut zusammenarbeiten. Und sie sind eigentlich gar nicht so weit voneinander entfernt. Wenn wir miteinander reden, werden wir schnell feststellen, dass wir bereits viele der gleichen Begriffe wie Personas, Customer Journeys, Wettbewerbsanalyse, Benchmarking und Analytics verwenden. Und obwohl jeder Bereich einen anderen Schwerpunkt hat – UX auf der Nutzerseite, Marketing auf der Unternehmensseite – lassen sich die besten Ergebnisse erzielen, wenn wir beide kombinieren. Denn wenn die Nutzer:innen zufrieden sind, werden sie eher kaufen, was wiederum das Unternehmen glücklich macht.

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