SRH University: Vom Kunden zum Mitgestalter der TYPO3 Community

Website-Oberfläche der SRH Hochschule mit einem Video-Abspielknopf, einer Einladung zur Campustour und Bereichen für Dienstleistungen und Galerie.

Die SRH ist einer der größten privaten Bildungs- und Gesundheitskonzerne Deutschlands — mit Dutzenden Tochterunternehmen, Hunderten Redakteuren und dem Anspruch, all das digital und markenkonform zusammenzuhalten. Was als klassische Kundenbeziehung begann, ist über die Jahre zu einer echten Partnerschaft geworden. Und irgendwann zu etwas mehr: Die SRH ist selbst zum aktiven Teil der TYPO3-Community geworden.

Wie alles begann

Drei Fahnen mit den Buchstaben 's', 'r' und 'h' in Weiß auf bunten Hintergründen, die vor einem modernen Gebäude aufgestellt sind.
Drei Fahnen mit den Buchstaben 's', 'r' und 'h' in Weiß auf bunten Hintergründen, die vor einem modernen Gebäude aufgestellt sind.

Die Ausgangslage war klar: Ein wachsender Konzern dieser Größe brauchte eine strategische Plattform, die mehrere Web-Auftritte gebündelt, einheitlich und zukunftsfähig abbilden kann.

Die SRH hat mehrere Tochterunternehmen, die an verschiedenen Standorten mit eigenen Redaktionsteams, unterschiedlichen Sprachen und individuellen Zielgruppen arbeiten. Der Konzern brauchte ein leicht verständliches Content-Management-System, das zentrale Governance und einheitliche Markenstrategie über alle Webseiten hinweg sicherstellt, ohne den lokalen Teams die Flexibilität für individuelle Anpassungen zu nehmen.

Aufgrund dieser komplexen Anforderungen hatte die SRH schon auf TYPO3 gesetzt, bevor sie zu uns kamen.

TYPO3 war für uns früh interessant, weil es sehr gut zu komplexen Organisationsstrukturen passt. Es ist stabil, skalierbar, mandantenfähig und bietet uns die Möglichkeit, zentrale Standards mit dezentraler Pflege zu verbinden. Genau das ist für einen Konzern im Gesundheits- und Bildungsbereich wie die SRH extrem wichtig.
—  Simon Kambert, Strategischer Brand Manager, SRH

Vom Auftraggeber zum Partner

Als die SRH anfing mit b13 zu arbeiten, erhoffte sie sich aus der Zusammenarbeit zunächst nur die Unterstützung von verlässlichen technischen Partnern, die TYPO3 und User Experience Design beherrschten. Die SRH schätzte das Team bei b13 anfangs als Dienstleister ein, die mitdenken konnten und ein Auge für den Gesamtauftritt, die Markenführung und langfristige Wartbarkeit mitbrachten.

Daraufhin wurden Simon Kambert und das SRH Team positiv von der Kollaboration überrascht:

Die Zusammenarbeit wurde viel partnerschaftlicher, als wir es vielleicht am Anfang erwartet hatten. Es ging nicht nur um „Dienstleister und Kunde“, sondern zunehmend um ein gemeinsames Verständnis für Qualität, Nachhaltigkeit und Weiterentwicklung.
—  Simon Kambert

Die langjährige Zusammenarbeit förderte ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis:

Wir sehen b13 als Sparringspartner, der die Fäden zusammenhält. Durch ihre technische Perspektive und ihr Systemverständnis haben sie häufig einen besonders tiefen Einblick in die Projektzusammenhänge — nicht nur auf technischer Ebene, sondern auch von der Struktur, Funktionalität und dem Aufbau her. Sie sind sich bewusst, welche Auswirkungen gewisse Anpassungen auf andere Aspekte der Instanz haben.
—  Simon Kambert

Vom Partner zum Community-Mitglied

Über die Jahre erlebte die SRH, dass hinter TYPO3 nicht nur ein CMS stand, sondern „ein Ökosystem aus Menschen, Agenturen, Entwicklern und Unternehmen, die wirklich langfristig denken.“ 

In vielen praktischen Berührungspunkten wie strategischen Workshops und technischen Abstimmungen lernte die SRH die Community hinter dem CMS kennen:

Eine Gruppe von acht Personen sitzt um einen quadratischen Tisch, führt ein Gespräch, während Getränke und Snacks auf dem Tisch stehen.
Eine Gruppe von acht Personen sitzt um einen quadratischen Tisch, führt ein Gespräch, während Getränke und Snacks auf dem Tisch stehen.
Besonders wichtig waren für uns Formate, in denen man über echte Herausforderungen aus dem Alltag spricht : Wie schult man Redaktionsteams? Wie schafft man zentrale Standards, ohne die Tochterunternehmen zu stark einzuschränken? Insgesamt haben wir die Community als sehr zugänglich erlebt. Man wird ernst genommen und ist nicht nur Auftraggeber, sondern kann Teil des Austauschs werden.
—  Simon Kambert

Doch ihre Sicht auf die TYPO3-Community veränderte sich noch einmal viel stärker durch ihr Engagement als Location-Sponsor für das TYPO3-Camp THE CÄMP

Vom Community-Mitglied zum Community-Mitgestalter

Die Case Study könnte hier schon als Erfolgsgeschichte abgeschlossen werden, doch die SRH blieb nicht nur ein Mitglied der Community, sondern entschied sich selbst dazu, Community-Events aktiv mitzugestalten. Dazu bot sie ihren Campus als Eventlocation für THE CÄMP, das TYPO3-Camp Baden-Württemberg im Mai 2026, an und ermöglichte ihren Mitarbeitern, teilzunehmen. Grund und Motivation dazu waren allein die positiven Erfahrungen und ihr Einklang mit der Philosophie des Camps.

Wir wollten TYPO3 nicht nur als System nutzen, sondern die Community dahinter aktiv unterstützen. Wenn man über Jahre von einer Technologie und einer Community profitiert, dann ist es naheliegend, sich auch zu engagieren.
—  Simon Kambert

Für die SRH-Mitarbeiter war THE CÄMP das erste Barcamp überhaupt. Die Systematik, dass Sessions spontan entstehen, Wissen offen geteilt wird und Hierarchien keine Rolle spielen, war neu. Mehr Gedanken der SRH zum TYPO3-Spirit kannst du in diesem Blog nachlesen: Der TYPO3-Spirit unter Beweis

Gruppen von Menschen führen Gespräche vor der SRH Hochschule, während Tische für ein Treffen oder eine Veranstaltung aufgebaut sind.
THE CÄMP Teilnehmer auf dem Campus der SRH University Heidelberg.

Ein Geben und Nehmen

Das Involvement der SRH zahlt sich aus. Beispielsweise profitierte die SRH von der „User-Stäge“ — der Teil von THE CÄMP, der nicht an Entwickler, sondern Anwender gerichtet wurde.

Talks rund um das Thema Content Management Systeme (CMS) werden oft technisch geführt, doch die User Stäge betrachtete dieses Thema aus Redakteurs-Perspektive: Wie organisiert man große Redaktionsteams? Wie hält man Websites aktuell? Wie bringt man technische Möglichkeiten und organisatorische Realität zusammen?

Eine Gruppe von Rednern präsentiert auf der Bühne einer Konferenz, während das Publikum davor sitzt. Ein QR-Code und der Zeitplan werden auf einem Bildschirm angezeigt.
Dieser Austausch auf Augenhöhe war extrem wertvoll.
—  Simon Kambert

Eine Zukunft mit Perspektive

Für die SRH ist TYPO3 „nicht einfach nur ein Tool, sondern ein Stück digitale Infrastruktur, an dem viele Menschen mit hoher Professionalität und Leidenschaft arbeiten.“ 

Ihr Engagement soll daher kein Einzelereignis bleiben. Die SRH plant, Events wie THE CÄMP weiterhin zu unterstützen und Mitarbeitern die Teilnahme an Community-Events aktiv zu ermöglichen, da sie auch selbst davon profitieren:

Unsere Teams kommen mit neuen Ideen zurück, verstehen TYPO3 besser und können ihre Rolle als Web-Verantwortliche oder Redakteure bewusster ausfüllen.
—  Simon Kambert
Eine Person sitzt auf einem Sofa und arbeitet an einem Laptop in einer modernen Lobby mit einem großen Werbebanner und leeren Stühlen.
Eine Person sitzt auf einem Sofa und arbeitet an einem Laptop in einer modernen Lobby mit einem großen Werbebanner und leeren Stühlen.

Die Erwartungen der SRH an die Zuverlässigkeit von TYPO3 als CMS bleiben klar:

Wir erwarten von TYPO3 auch in Zukunft Stabilität, Sicherheit und Flexibilität. Gerade für ein Unternehmen wie die SRH brauchen wir ein CMS, das langfristig zuverlässig ist und gleichzeitig moderne Anforderungen unterstützt.
—  Simon Kambert

Genauso wichtig ist ihnen auch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Systems, um Zukunftsfähigkeit in Themen wie KI-Unterstützung in redaktionellen Prozessen, Qualitätssicherung und Backend-Usability sicherzustellen.

Die SRH erwartet, dass TYPO3 hier voran geht — und wir sind überzeugt, dass das System dafür gut aufgestellt ist.

Eine Community mit Mehrwert

Simons Empfehlung ist eindeutig: TYPO3 nicht nur als Software zu sehen, sondern als Ökosystem. Der eigentliche Mehrwert entsteht erst dann, wenn man die Community auch nutzt — zum Austausch, zur Weiterbildung und Inspiration. Gerade größere Organisationen profitieren davon, weil viele Herausforderungen nicht rein technisch sind. Es geht um Menschen, Prozesse, Rollen und langfristige digitale Qualität.

Nutzt TYPO3 nicht nur. Lernt die Community kennen. Bringt eure Perspektive ein. Schickt eure Teams zu Events. Denn am Ende profitieren alle davon — die Community, die Agenturen, wir Kunden und vor allem die Nutzer unserer Webseiten.
—  Simon Kambert

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