Nett hier. Aber warst du schonmal auf dem TYPO3 Camp Baden-Württemberg?

Nach fünf Monaten Planung, rund 60 Instagram-Posts, unzähligen Abstimmungen, Vorbereitungen und einer großen Portion Vorfreude war es endlich so weit: THE CÄMP in Heidelberg hat seine Türen geöffnet.
Schon im Vorfeld stellte sich bei Flyern, Webseite und Social Media die Frage: „Ab wie vielen Ä’s tut’s eigentlich weh?“ — und trotzdem (oder gerade deswegen) hat das Konzept wunderbar funktioniert. Das Branding rund um THE CÄMP war auffällig, humorvoll und vor allem eins: absolut einprägsam.
Ein ganzes LÄND statt nur einer Stadt

THE CÄMP ist der Nachfolger des bisherigen TYPO3 Camp Stuttgart — geht dabei aber bewusst einen neuen Weg. Statt sich dauerhaft auf eine einzige Stadt festzulegen, wurde das Camp für ganz Baden-Württemberg konzipiert. Dadurch kann die Veranstaltung künftig in wechselnden Städten stattfinden und trotzdem ihre Identität behalten.
Besonders spannend: Das Land Baden-Württemberg hat sogar offiziell die Freigabe für die Abwandlung der bekannten „THE LÄND“-Kampagne gegeben. Und der Fun Fact dazu? Zwischen Anfrage und Genehmigung lagen gerade einmal 20 Minuten. Schneller ging’s vermutlich selten.

Viele Sessions, viele Perspektiven

Mit insgesamt 46 Sessions war das Programm breit aufgestellt. Themen wie KI, Barrierefreiheit, TYPO3-Features und neue Entwicklungen standen ebenso auf dem Plan wie Erfahrungsberichte aus dem Arbeitsalltag.
Wie bei vielen Camps war auch hier die größte Herausforderung oft die Entscheidung: Welche Session nehme ich mit — und auf welche muss ich schweren Herzens verzichten?
Besonders wertvoll fand ich den offenen Austausch untereinander. Schnell wurde klar: Viele stehen vor denselben Herausforderungen, arbeiten aber mit ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen. Genau das macht für mich den Reiz solcher Veranstaltungen aus.
Ein gutes Beispiel dafür war die Session „Bot-Abwehr mit Solr-Kontext“. Das zugrunde liegende Problem kannten praktisch alle Teilnehmer, doch die Herangehensweisen waren komplett unterschiedlich. Am Ende konnten alle neue Ideen und Denkanstöße mitnehmen — und genau dafür besucht man schließlich ein Camp.

Die neue „User Stäge“

Neu dabei war in diesem Jahr die sogenannte „User Stäge“ — ein Format, das sich gezielt an TYPO3-Anwender auf Redakteursebene richtete. Also an Menschen, die täglich mit dem Backend arbeiten, ohne selbst in der Entwicklung tätig zu sein.
Gerade dieser Fokus kam sehr gut an. Es ging um praktische Anwendungen, hilfreiche Tools, Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag sowie um erste Einblicke in TYPO3 Version 14. Vor allem aber gab es Raum für Fragen, die im Tagesgeschäft oft untergehen.
Für die User Stäge wurden bewusst diejenigen bedacht, die die täglichen Anwender von TYPO3 sind. Dieses Angebot kam bei unseren Kunden unter den Teilnehmern sehr gut an.

Austausch, Community und ganz viel TYPO3-Spirit
Insgesamt waren 164 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort. Neben den Sessions stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt: Gespräche zwischen den Vorträgen, neue Kontakte, bekannte Gesichter wiedersehen und gemeinsam über Herausforderungen, Ideen und Lösungen sprechen.
Ein großes Dankeschön geht an das gesamte Orga-Team, die Sponsoren und die SRH als Gastgeberin der Veranstaltung.

THE CÄMP 2027

Und die gute Nachricht zum Schluss: Auch nächstes Jahr wird THE CÄMP wieder in Heidelberg stattfinden. Wer dieses Jahr nicht dabei war, sollte sich die nächste Gelegenheit definitiv vormerken.
Oder um es mit den Worten der Kampagne zu sagen:
„Nett hier. Aber warst du schon mal bei einem TYPO3 Camp in Baden-Württemberg?“

Vergiss nicht abzustimmen!
Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Als Mitorganisatoren von THE CÄMP würden wir uns riesig freuen, wenn deine Stimme bei den TYPO3 Awards 2026 an THE CÄMP geht. Vielen Dank im Voraus — und bis nächstes Jahr in Heidelberg!