Lolli und b13 kennen sich auch schon sehr lange
Christian und b13 haben eine lange Geschichte, und er kennt Benni schon sehr lange. Fun fact: Christian hat fast so viele Patches und Beiträge geschrieben wie Benni! Er hat die Chance ergriffen, mit b13 zu arbeiten und sich wieder intensiv der Arbeit am Core zu widmen.
Der anfängliche Schwerpunkt von Christians Arbeit wird die Workspaces-Funktion von TYPO3 sein. „Diese sind“, versichert er uns, „einer der nützlichsten und komplexesten Teile des Systems. Es ist ein vierdimensionales, orthogonales Problem, das den Verstand an einigen Stellen stark beansprucht. Wenn du einen Live-Eintrag für ein Inhaltselement hast, und du änderst ihn in einem Workspace, bekommst du eine weitere Zeile in der Datenbank. Wenn du Datensätze verschiebst, werden weitere Zeilen hinzugefügt und müssen im laufenden Betrieb nachverfolgt werden. Diese ganze Zustandsbehandlung ist nicht einfach zu begreifen“. Diese zusätzliche Dimension der Komplexität steht an der Spitze der Probleme, die allein schon ausreichen, um so manchem erfahrenen Entwickler den Schweiß auf die Stirn zu treiben.
Gleichzeitig: „Wir wissen, dass sehr Vieles, das Gesamtkonzept und der Prozess, bereits in TYPO3 Workspaces funktionieren. Wir können das mit hunderten von Tests beweisen, die entwickelt, hinzugefügt und immer wieder über viele Iterationen und Entwicklungszyklen hinweg durchlaufen wurden. So sind noch vorhandene Bugs immer weiter von den Hauptanwendungsfällen entfernt aufgetaucht. Derzeit tauchen immer noch lästige Edge- und Corner-Cases auf. Fehler in diesem Bereich zu beheben bedeutet also, das Problem zu reproduzieren, es zu verifizieren, dann zu sehen, wie man es löst, und Tests hinzuzufügen, damit dieses Problem nicht wieder auftaucht — nie wieder!“
Die ganze Mühe ist es wert. Die Workspaces bieten praktische, konkrete Vorteile für Redakteure und Agenturinhaber: „Du kannst den Inhalt in einer Vorschau ansehen und hast einen Freigabe Workflow integriert. Du kannst an deinen Inhalten feilen, sie bearbeiten und Bilder oder Logos oder was auch immer hinzufügen, alles in einer Offline-Version dieser Seite. Irgendwann sagt der Chefredakteur: ‚Ja, das ist okay!‘ und dann drückst du den Knopf, und es geht live.“